Ausbildung

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Die Ausbildung richtet sich an Erzieher/innen und Heilerziehungspfleger/innen. Gemäß Lehrplan des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus werden die Ausbildungsinhalte in Theorie- fächern, Übungen und fachpraktischen Lerngebieten unterrichtet.

Die Erfordernisse heilpädagogischer Arbeitsfelder verlangen besondere berufliche Qualifikationen.

Grundlagen heilpädagogischen Handelns sind eine wertgebundene ethische Fundierung, die "personale Begegnung" und der "heilpädagogische Dialog"; das Leitziel Inklusion verlangt vertiefte Kompetenzen zur pädagogischen Praxis, in der Verankerung von Werten und der Organisation der Unterstützung von Teilhabe (vgl. Berufsbild). Als Weiterbildung für Leitungstätigkeiten haben auch Kenntnisse im Sozial- oder Projektmanagement eine Bedeutung.

Entsprechend einem ganzheitlichen Menschenbild geht es in der Ausbildung nicht um die Vermittlung von isoliertem Wissen. Neben der Vermittlung von Wissens- und Handlungs- kompetenz ist die Entwicklung von Persönlichkeitskompetenz wichtiges Ziel der Ausbildung.

Insgesamt liegt eine Stundentafel von 2440 Stunden zugrunde. Theoriefächer sind grundsätzlich Pflichtfächer, während innerhalb der Übungen auch vereinzelt Wahlmöglichkeiten bestehen.


Ausbildungsorganisation

Die Ausbildung wird als vierjährige Weiterbildung in Teilzeitform angeboten. Die Termine der Studien- einheiten (siehe Bewerbung) stehen für die gesamte Ausbildung bereits einige Zeit vor Beginn fest: Jährlich ca. 14 Studieneinheiten (Donnerstagabend 17.00 Uhr bis Samstag 16.45 Uhr) sowie vier Seminarwochen (jeweils Montag bis Freitag).

Zusätzlich zu den Unterrichtstagen findet die fachpraktische Ausbildung statt. Hierzu gehören Tätigkeiten an Praxisstellen, die Durchführung eines inklusiven Projektes sowie Zeiten für Praxisbegleitung, Supervision und die Facharbeit.


Ausbildungsinhalte

Insgesamt ist die Ausbildung im Sinne eines Lernens im Lebenslauf konzipiert. Die Weiterbildung basiert auf drei Säulen:

  • Im fachtheoretischen Unterricht (Theoriefächer) werden theoretische Grundlagen vermittelt.
  • Der fachpraktische Unterricht (Übungen) vermittelt heilpädagogische Methoden und Handlungs-konzepte
  • Die Erprobung heilpädagogischen Tätigseins (Fachpraxis) gibt einen Einblick in verschiedenste Arbeitsfelder.