Impressionen von der Ausbildung

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Abschlussfeier Altenpflegehilfeausbildung

Sechzehn Schüler und Schülerinnen aus unterschiedlichen Ländern freuen sich über ihren erfolgreichen Abschluss der Altenpflegehilfeausbildung. Sie tragen jetzt die offizielle Berufsbezeichnung Pflegefachhelfer/in (Altenpflege). Damit sind sie qualifiziert, in Einrichtungen der Altenhilfe bei der pflege mitzuwirken. Außerdem haben sie jetzt die Zugangsberechtigung für die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft erworben.

Die Schulleiterin Dr. Angela Hansmann-Goertz hob in ihrer Rede besonders die große Leistung der Absolventen hervor, in einer für sie fremden Sprache und Kultur diese Ausbildung geschafft zu haben.

Anerkennungsurkunde

Eine Schülerin erhielt mit dem hervorragenden Notendurchschnitt von 1,0 eine Anerkennungsurkunde der Regierung von Oberbayern, überreicht durch den Bürgermeister der Gemeinde Röhrmoos, Herrn Dieter Kugler.

Abschlussfeier Generalistische Pflegeausbildung

Sechs Auszubildende der generalistischen Pflegeausbildung feiern den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung und freuen sich darauf, ab jetzt als Fachkräfte in der Pflege tätig sein zu können. Ihnen stehen als generalistisch ausgebildete Pflegefachkräfte Arbeitsfelder in der Akut- und Langzeitpflege offen.

Projekt Klimawandel und Hitze für den Wettbewerb "Blauer Kompass nominiert"

Das Projekt " Klimawandel und Hitze in der ambulanten Pflege begegnen" nimmt teil beim Wettbewerb Blauer Kompass des Umweltbundesamtes.

Der Blaue Kompass zeichnet sogenannte Klimawandelanpassungspioniere in drei Kategorien und mit einem Publikumspreis aus, für den ab heute einmal täglich pro IP-Adresse abgestimmt werden kann.

 

Die Schüler der generalistischen Pflegeausbildung genießen den Frühling

Endlich Frühling! In den Pausen kann man nach draußen gehen ohne zu frieren. Die Obstbäume blühen, die Vögel zwitschern und ab und zu kommt auch ein Eichhörnchen vorbei - Natur eben. Und das alles im Münchner S-Bahn-Bereich.

Unser Tag der offenen Tür

MITMACHEN und GEWINNEN,

war ein Motto am diesjährigen Tag der offenen Tür.

Alle zwei Jahre lädt die Akademie mit allen ihren Schulen zu diesem Tag ein.

In Ruhe durch die schönen Räume schlendern und dabei einen Einblick in die unterschiedlichen Ausbildungen erhalten – praktisch und theoretisch. Lehrkräften begegnen und mit aktuellen Auszubildenden austauschen. Und das alles mit kostenloser Verpflegung.

Die Berufsfachschulen für Altenpflege und Altenpflegehilfe hatten für die Besucher drei Angebote vorbereitet.

Lebensgestaltung: Spielen verbindet

Mit den Teilnehmern der Altenpflegehilfeausbildung das Thema  „Spielen“. Die Schüler, überwiegend mit Migrationshintergrund, griffen dieses Thema als kulturübergreifende – verbindende Lebensgestaltung im Altenpflegebereich auf.

 

 

Mobil bleiben

Gleich nebenan demonstrierten Teilnehmer des ersten Ausbildungsjahres der generalistischen Ausbildung einen Teilbereich der umfangreichen Ausbildung.  „Mobil bleiben“: Rückenschonendes Bewegen des Bewohners oder Patienten, wurde hier erlebbar gemacht. Besucher konnten sich „bewegen-lassen“ oder selber andere „bewegen“. Es gehörte Mut dazu, sich anderen Menschen anzuvertrauen oder die Verantwortung für Anbefohlene zu übernehmen. Tatsächlich Alltag für unsere Auszubildenden.

Blutdruckmessen: Eine kleine Studie

Abgerundet wurde die Präsentation der Altenpflegeschule mit einem Gewinnspiel, hinter dem sich ein kleines Forschungsprojekt verbarg. Alle Besucher waren eingeladen als Probanden an einer Datenerhebung zum Thema: Hypertonie  (Bluthochdruck) teilzunehmen.

Als Reaktion auf die Herabsetzung der amerikanischen Grenzwerte für den normalen Blutdruck von 130/90 auf 120/80 mmHg  ist für den europäischen Raum ein Überdenken der Richtwerte für Sommer 2018 angekündigt. Aus diesem Grund wollten wir uns einen Überblick über die Blutdruckwerte der Besucher an unserer Akademie verschaffen. Mit fast 200 Datensätzen (sprich Teilnehmern) weit mehr als erhofft.

Die Probanden erwartete das Angebot des Blutdruckmessens, einschließlich einer selbsterstellten Informationsbroschüre und eines liebevolle entwickelten Blutdruckerfassungsheftchens (! , schönes deutsches Wort – sehr zur Verwunderung unserer Schüler mit Migrationshintergrund). Um unsere Hypothese „Blutdruck lässt sich nicht absolut erfassen oder ist nur eine Momentaufnahme “ zu überprüfen, baten wir die teilnehmenden Besucher ein zweites Mal zum Blutdruckmessen zu kommen. Mit der Aussicht auf einen Gewinn aus der Tombola – jedes Los gewann!

Die Schüler und Besucher erlebten praxisnah, dass Pflege nur professionell ist, wenn Herz, Hand und Kopf dabei sind. Es braucht manuelle Geschicklichkeit, empathischen Beziehungsaufbau und Fachwissen, Kreativität und Wissbegier, um Menschen ganzheitlich professionell zu pflegen.

Nur Pflege, die über das Herz und die Hand hinaus ihren „Kopf“  entwickelt, kann Sie aktuell und in Zukunft professionell „pflegen“.

Die Gewinnerin des ersten Preises

Es gab gesundheitsfördernde Preise und „Dankes“-preise. Der Hauptgewinn, ein Blutdruckmessgerät (freundlicherweise von der St.-Korbiniansapotheke in Unterschleißheim gesponsort) erfreute dann auch eine Besucherin, deren Gerät gerade kaputt gegangen war.

Projekttag mit der LMU

Hitzeassoziierte Gesundheitsschäden

Der Klimawandel lässt sich nicht mehr leugnen. Heiße Tag und vor allem auch Nächte im Sommer nehmen zu. Das kann besonders für alte, allein lebende Menschen zum Problem werden, wenn sie nicht genügend trinken. Deshalb hat das Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Ludwigs-Maximilians-Universität München ein Unterrichtsmodul entwickelt, um angehende medizinische Fachangestellt und Pflegefachkräfte für das Thema "Hitzeassoziierte Gesundheitsschäden" zu sensibilisieren.

In der ersten Phase eigneten sich die Auszubildenden der generalistischen Pflegeausbildung die theoretischen Hintergründe zum Thema selbstständig an. Dazu hatte die LMU Module entwickelt, die online bearbeitet wurden. Ein Teil der Schülerinnen und Schüler arbeiteten von zu Hause aus, ein Teil in der Schule.

Nachmittags erarbeiteten zwei Dozentinnen der LMU gemeinsam mit den Schülern ein Assessment, mit man als Pflegekraft erkennen kann, ob jemand austrocknungsgefährdet ist. Dieses Assessment wurde an zwei fiktiven Senioren dann angewendet.

Die Pflegeschülerinnen und Schüler schätzen besonders, dass sie in der Online-Phase ihr Lerntempo selbst bestimmen konnten. Sie waren den ganzen Tag über sehr konzentriert bei der Sache.

Erfolgreicher Abschluss

Der vierte Ausbildungsjahrgang hat die generalistische Pflegeausbildung erfolgreich abgeschlossen. Bei den praktischen Prüfungen sahen die Prüferinnen zum Teil sehr gute Leistungen aus allen Gebieten der Pflege. Die Schülerinnen und Schüler zeigten gekonnt, wie umfassend der Pflegeberuf ist und Körperpflege, Prophylaxen, medizinische Behandlungspflege und Beratung wurden zu einer Einheit. Besonders hervorzuheben sind auch einige Prüfungsleistungen aus dem Bereich der Lebensgestaltung, wo gerade die Auszubildenden mit den geistig behinderten Bewohnern an der Werkbank standen und zwei Männer in Eintracht und Harmonie etwas Neues erschufen, zum Beispiel ein hölzernes Kruzifix für das Bewohnerzimmer.

Eine Schülerin der Gesundheits- und Krankenpflege und ein Schüler der Altenpflege erhielten für ihre besonders guten Leistungen eine Urkunde der Regierung von Oberbayern. Diese wurden überreicht von der stellvertretenden Bürgermeisterin der Gemeinde Röhrmoos und dem stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Markt Indersdorf.

Auch die Schüler der erweiterten Pflegehelferausbildung konnten stolz ihre Zeugnisse entgegennehmen. Fünf von ihnen werden im kommenden Schuljahr mit der Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Pflegefachhelfer/in beginnen.

Erfolgreiche Absolventen

Besondere Auszeichnung

Eindrücke vom Zukunftstag

 

Viele Besucher besuchten unseren Zukunftstag. Auszubildende und Dozenten informierten über das Ausbildungsangebot der verschiedenen Schulen. Aber auch Vertreter unserer Partnereinrichtungen und ehemalige Schülerinnen nutzten die Gelegenheit, einmal vorbeizuschauen.  

Besuch von MdB Gerda Hasselfeldt

Auf Einladung der Schulleiterin besuchte MdB Gerda Hasselfeldt die Berufsfachschule für Altenpflege der Akademie Schönbrunn. Frau Hasselfeldt zeigte mit ihrem Besuch, dass ihr die Auszubildenden für einen Pflegeberuf und auch eine baldige Verabschiedung des neuen Pflegeberufegesetzes sehr am Herzen liegen.

Auszubildende des ersten und zweiten Ausbildungsjahres stellten in einigen Szenen dar, wie sehr Altenpflege und Gesundheits- und Krankenpflege von einer gemeinsamen Ausbildung profitieren: Sie zeigten, wie wertvoll das Wissen über Demenz und biographieorientiertes Arbeiten beim Umgang mit dementen Patienten im Krankenhaus ist, aber auch, dass im Krankenhaus Gelerntes in der Altenpflege benötigt wird.

Gerade die Auszubildenden in der Altenpflege betonten, dass sie das in der Krankenpflege gelernte als sehr wichtig erachten,  ihr Herz jedoch weiterhin ganz für die Altenpflege schlägt. Die Schulleiterin ergänzte, dass die meisten der bisherigen Absolventen in dem Berufsfeld bleiben, das sie sich ursprünglich ausgesucht hatten. Wenn Absolventen das Berufsfeld wechseln, dann in beide Richtungen.

Frau Hasselfeldt fragte die anwesenden Schüler nach ihrem persönlichen Werdegang. Es zeigte sich, dass die Hälfte aller Schüler den Weg über einen Mittelschulabschluss (oder früher Hauptschulabschluss) und eine Helferausbildung wie Altenpflegehilfe, Krankenpflegehilfe oder Sozialpflege gegangen ist. Alle diese Schüler sind guten Mutes, die Fachkraftausbildung zu schaffen. Ein Schüler machte deutlich, dass Pflegefachkräfte eine anspruchsvolle Tätigkeit mit einer hohen Verantwortung ausüben, für die nicht jeder geeignet ist.

Fototermin

Schülerinnen und Schüler des ersten und zweiten Ausbildungsjahres stehen gemeinsam für ihre generalistische Ausbildung in der Altenpflege und der Gesundheits- und Krankenpflege ein.

Erfolgreicher Abschluss

Wir gratulieren zwölf erfolgreichen Absolventen der Berufsfachschule für Altenpflege zur bestandenen Prüfung ihrer generalistischen Pflegeausbildung. Sechs Frauen und Männer haben ihren Abschluss in der Gesundheits- und Krankenpflege und sechs in der Altenpflege gemacht.

Zwei von ihnen, Branka und Thomas, wurden für ihren hervorragenden Abschluss der Berufsfachschule und einer Durchschnittsnote von 1,44 mit dem Staatspreis ausgezeichnet. Die Urkunden überreichten die Bürgermeister unserer beiden benachbarten Gemeinden, Röhrmoos und Markt Indersdorf, Dieter Kugler und Franz Obesser.

 

Der Klassensprecher hob in seiner Rede hervor, wie notwendig er die allgemeine Einführung einer  generalistischen Pflegeausbildung  hält. Er selbst hat seinen Abschluss in der Altenpflege gemacht. Bei seinem Einsatz im Krankenhaus hat er erlebt, wie wichtig diese altenpflegerischen Kompetenzen auch dort wegen der Zunahme hochaltriger und multimorbider Patienten sind.

Umgekehrt kommen ihm in seinem Tätigkeitsfeld, der ambulanten Altenpflege seine im Krankenhaus erworbenen Fähigkeiten sehr zugute.

 

Die Schulleiterin betonte, wie wichtig es ist, den Menschen in seiner Gesamtheit zu sehen und zitierte dazu Papst Benedikt XVI mit den Worten:

 

"Berufliche Kompetenz ist eine erste, grundlegende Notwendigkeit, aber sie allein genügt nicht.

Es geht ja um Menschen und Menschen brauchen immer mehr als eine bloßtechnisch richtige Behandlung. Sie brauchen Menschlichkeit. Sie brauchen die Zuwendung des Herzens."

 

Sie fügte noch hinzu, dass trotz einer zunehmend wirtschaftlichen Sichtweise auch und gerade im Gesundheitsbereich der Mensch mehr ist als die Differenz, zwischen den Kosten, die er verursacht und dem Geld, was er einbringt.

 

Sie ermutigte die neuen Pflegefachkräfte sich einer unabhängigen Interessensvertretung anzuschließen, um für die gemeinsame Sache einzutreten und die Pflege voranzubringen.

 

Nach einem gemeinsamen  Mittagessen auf der Terrasse, zu dessen Beginn ein kräftiger Regenguss niederprasselte, verabschiedeten sich die Absolventen, ihre Familienangehörigen und Freunde, Praxisanleiter und Dozenten mit einem lachenden aber auch manchem weinenden Auge.